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Homepage Heimatverein Werne e.V. - Heimatverein Werne e.V.

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" Der Herbst ist des Jahres schönstes farbiges Lächeln "
(Willy Meurer)

Wir wünschen allen eine schöne Herbstzeit.
Der Vorstand des Heimatvereins Werne e.V.

Wir freuen uns auf die weiteren gemeinsamen Veranstaltungen.
Unter www.heimatverein-werne.de und auch in der örtlichen Presse informieren wir jeweils über die geplanten Aktivitäten.
Die nächsten Termine:
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Waldspaziergang mit Familien
10. Oktober, 14:00-16:00 Uhr,
Am Bellingholz, Werne (ggü. Haus Nr. 58)
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Fotoreise in Wernes Vergangenheit
28. Oktober, 18:00 Uhr, Stadtmuseum
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Fotoreise in Wernes Vergangenheit
25. November, 18:00 Uhr, Stadtmuseum
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Adventfeier
02. Dezember, 15:00 Uhr, Wittenbrink's Hof
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Haben Sie Rückfragen zu unseren Veranstaltungen?

Information im Stadtmuseum  (Tel.: 02389/780773)
oder E-Mail an:  raimund.happ@t-online.de
                         barbara.schaewitz@web.de

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      Der Heimatverein Werne öffnet auf seiner Homepage alte Akten
aus dem hundertjährigen Archiv.
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Geschichtliches über den Schnadgang
(Original und Übersetzung)
Der Werner Heimatverein hält seit kurzer Zeit wieder seine traditionsverbundenen Schnadgänge ab.
Sie geben Veranlassung, die Heimatfreunde mit dem Wesen und der geschichtlichen Bedeutung dieser Gänge vertraut zu machen. Schnadgänge sind Grenzgänge. Vor der Einrichtung eines Grundbuches dienten sie dazu, den Bewohnern der Stadt den genauen Umfang der Werner Feldmark vor Augen zu führen.
Daher wurden alljährlich die Feldherrn oder Feldschütter (Feldhüter) vom Oberfeldherrn und einigen ortskundigen Bürgern in Begleitung des Stadtsekretärs "um die Schnad" geführt.
Die Grenzen der Feldmark wurden durch Schnadsteine und Schnadbäume, die auf den jährlichen Schnadgängen neue Marken erhielten, angezeigt.
Nach dem Umgang wurde dem Bürgermeister und dem Rat Bericht erstattet. Da jeweils immer die Jüngsten der Gemeinde zu Feldherren ernannt wurden, lernte jeder männliche Bewohner die.......

......Grenzen der Feldmark genau kennen. Von den jährlichen Schnadgängen unterschieden sich die Generalumgänge, die von der ganzen Gemeinde abgehalten wurden. Die Umgänge fanden in größeren Abständen statt, wenn mehrere Anlässe zur Grenzüberprüfung vorlagen.
Hierzu wurden die angrenzenden Bauerschaften durch Bekanntmachung von der Kanzel eingeladen. Das Läuten der Bürgerglocke rief zur festgesetzten Stunde alle Teilnehmer zusammen. Von Waffenträgern begleitet, erfolgte dann der Umgang durch Wiesen und Felder über Hecken und Zäune, immer scharf an der Grenze entlang. An der Schnad fanden sich die Bewohner der Bauerschaften ein, um ihre Rechte geltend zu machen.
Dem Umgang schloß sich regelmäßig ein üppiges Zechgelage an, dessen Unkosten von den Schüttgeldern bestritten wurden. Die Schnadgänge des Werner Heimatvereins sind weniger bedeutungsvoll. Sie führen nicht über Hecken und Zäune und finden auch unbewaffnet statt. Nur eine Gepflogenheit hat man aus der Vergangenheit unverfälscht übernommen, das gemütliche Beisammensein nach dem Umgang.

(Nach Lappe: Feldmarkverfassung der Stadt Werne.)

Werne, den 3.10.1949.     gez. Willi Bülhoff

(Aus dem Protokollbuch des Heimatvereins)
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