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AKTUELLES
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Liebe Heimatfreundinnen
und liebe Heimatfreunde,

Der Vorstand des Heimatvereins freut sich, dass auch in diesem Jahr eine Mitgliederversammlung möglich ist. In dieser pandemischen Zeit keine Selbstverständlichkeit. Für den Termin am 20.9.2021 hat Herr Bürgermeister Lothar Christ sein Kommen zugesagt. Er will an uns einige Worte zur  Lage der Stadt Werne richten. Wir erwarten seinen Beitrag mit Spannung.

Die  teilnehmenden Heimatfreunde sollten geimpft, genesen oder getestet sein. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

www.heimatverein-werne.de

Wir freuen uns auf das Wiedersehen und verbleiben
mit freundlichen Heimatgrüßen und wünschen gute Gesundheit


Der Vorstand des Heimatvereins

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Die nächsten Termine

Hier finden Sie den Veranstaltungskalender
für das Jahr 2021.
(s. auch unter Veranstaltungen)
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Montag,  den 20. September  18.00 Uhr
Mitgliederversammlung 2021 im Martin-Luther-Haus
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Haben Sie Rückfragen zu unseren Veranstaltungen? Wenden Sie sich bitte an Joseph und Ursula Funhoff unter Telefon: 02389 3641 oder unter E-Mail: joseph.funhoff@t-online.de

Jahreszeitliche Ansichten



HEIMATGESCHICHTE
Kapelle zu Horst im Kirchspiel Werne

Die Kapelle ist schon seit langer Zeit nicht mehr vorhanden. In Horst gibt es einen Platz der „der Kirchhof“ genannt wird und noch jetzt von einem fast geschlossenen Häuserkreis umgeben; dort hat die Kapelle gestanden. Sie wurde gestiftet von den Herren von Hövel zu Stockum. 1375 bezeugen nämlich Johann Lambert und Hermann von Hövel, dass sie von dem Kloster Kappenberg ein Grundstück eingetauscht, auf dem die Kapelle und der Kirchhof zu Horst im Kirchspiel Werne gelegen sei, dass sie diesem Grund geschenkt hätten für die genannte Kapelle, ... „Dat der kerkher to Werne offte syn geselle (Vikar) alle alle veirten nacht twe missen doen solle, de eyn in de Kapelle, de ander in der kerken to Werne, vor uns, unsere Nakommelinge und oll degene, de dato jerlig rente gevet. De lüde, de dato genomet sind, also de Breve heldet, de darop vor Gericht gegevens is, sollen jerlix up Martini den kerkhern to Werne twe Mark Geldes betalen“
Es heißt, dass (außer Anderen) ein Fräulein von Hövel zu Beckedorf auf dem Kirchhof neben der Kapelle begraben worden sei. Im Jahre 1572 wurde eine Visitation der Kirchen des Bistums gehalten; in dem Protokoll wird über die Kapelle zu Horst berichtet, dass sie verwüstet, von den Adeligen (jedenfalls solchen, die dem Protestantismus ergeben waren) beraubt und ohne Gottesdienst sei. Aus späterer Zeit fehlen die Nachrichten über die Kapelle.
aus: J. Schwieters - Geschichtliche Nachrichten über den östlichen Teil des Kreises Lüdinghausen


 

1400

In diesem Jahr war der Fürstbischof von Münster, Otto mit dem Grafen von der Mark in Krieg verwickelt. Der Letztere viel über Werner her, verbrannte es und plünderte es aus. In dem Wern‘schen Stadtarchiv findet sich die Nachricht: “Anno 1400 do wan us de Greve van der Mark Werne aff up der nacht van unserer leven frouwen daghe, de kommpt to mitten zommer, und brannten dat degher uth, so dat dar ninych hus stand bleff um kerkhoff.“ Auch die Kirche war von den Flammen ergriffen und wurde nur mit großer Mühe der Bürger gerettet. Auf die Nachricht von diesem Überfall sprengte Bischof Otto herbei, verjagte die Feinde, nahm ihnen die Beute ab, und gab Befehl das Feuer zu löschen. Er ließ dann bei der Stadt eine feste Burg anlegen, legte eine starke Besatzung hinein, und gestattete den Soldaten in der Mark (jenseits der Lippe) auf Beute auszugehen.
aus: J. Schwieters - Geschichtliche Nachrichten über den östlichen Teil des Kreises Lüdinghausen


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