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AKTUELLES
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Liebe Heimatfreundinnen
und liebe Heimatfreunde,

Der Heimatverein Werne wünscht  angenehme Herbsttage, auch wenn das Wetter grau und trüb wird.
Die nächsten Veranstaltungen werden rechtzeitig angekündigt.

www.heimatverein-werne.de

Wir freuen uns auf das Wiedersehen und verbleiben
mit freundlichen Heimatgrüßen und wünschen gute Gesundheit


Der Vorstand des Heimatvereins

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Die nächsten Termine

Hier finden Sie den Veranstaltungskalender
für das Jahr 2021.
(s. auch unter Veranstaltungen)
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Haben Sie Rückfragen zu unseren Veranstaltungen? Wenden Sie sich bitte an Joseph und Ursula Funhoff unter Telefon: 02389 3641 oder unter E-Mail: joseph.funhoff@t-online.de

Jahreszeitliche Ansichten



HEIMATGESCHICHTE
Kapelle zu Stockum
Zu Stockum, nicht weit von der Stelle der alten Burg Stockum liegt eine zweite, zu der Pfarre Werner gehörende Kapelle. Sie ist ohne das Chor 25‘ bereit und 35‘ lang, einschiffig, ohne Pfeiler. Das Tonnengewölbe ist durch Wellhölzer hergestellt und mit Mörtel verputzt. Das Chor ist dreiseitig geschlossen, von 3 Fenstern durchbrochen. Das Schiff hat beiderseits 2 Fenster. Auf dem First steht am Westend ein kleines Thürmchen als Dachreiter. Die Glocke ist 1845 gegossen, anstelle der alten gesprungenen; sie trägt als Inschrift den Namen des Geschenkgebers, des Grafen von Westerholt.
Diese Kapelle soll um 1650 gebaut sein; ein alter Altarstein trägt die Jahreszahl 1693 Im Jahre 1384 weihete schon der Weihbischof Wenemar und der Generalvikar des Bischofs Heinrich zu Münster das Cimeterium der Kapelle zu Stockum ein. 1357 ließ Lambert von Hövel zu Stockum in der Nähe der Burg zuerst eine Kapelle errichten. Bei der Visitation 1571 war auch diese Kapelle verwüstet und beraubt.
In früheren Jahrhunderten dürfte ein Burgkaplan zu Haus Stockum den Gottesdienst besorgt haben. In diesem Jahrhundert wurde derselbe theils von den Pfarrgeistlichen zu Werne, theils von den Kapuziner-Patres daselbst besorgt, die zeitweilig auch zu Stockum wohnten, von etwa 1830 - 50 Pater Ferdinand, von 1876 - 81 Pater Norbert. Zur Zeit versieht der bei der Kapelle wohnende Vikar Müer den Gottesdienst. Sophia von Bömer zu Stockum machte zu dem Gehalt des Geistlichen eine Stiftung.
aus: J. Schwieters - Geschichtliche Nachrichten über den östlichen Teil des Kreises Lüdinghausen


 

1400

In diesem Jahr war der Fürstbischof von Münster, Otto mit dem Grafen von der Mark in Krieg verwickelt. Der Letztere viel über Werner her, verbrannte es und plünderte es aus. In dem Wern‘schen Stadtarchiv findet sich die Nachricht: “Anno 1400 do wan us de Greve van der Mark Werne aff up der nacht van unserer leven frouwen daghe, de kommpt to mitten zommer, und brannten dat degher uth, so dat dar ninych hus stand bleff um kerkhoff.“ Auch die Kirche war von den Flammen ergriffen und wurde nur mit großer Mühe der Bürger gerettet. Auf die Nachricht von diesem Überfall sprengte Bischof Otto herbei, verjagte die Feinde, nahm ihnen die Beute ab, und gab Befehl das Feuer zu löschen. Er ließ dann bei der Stadt eine feste Burg anlegen, legte eine starke Besatzung hinein, und gestattete den Soldaten in der Mark (jenseits der Lippe) auf Beute auszugehen.
aus: J. Schwieters - Geschichtliche Nachrichten über den östlichen Teil des Kreises Lüdinghausen


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