Berichte zu den Aktivitäten in 2018 - Heimatverein Werne e.V.

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Berichte zu den Aktivitäten in 2018

Aktivitäten
Donnerstag, 5. April 2018
Trotz widrigen Wetters (Temperaturen um 7 Grad) starteten 14 Mitglieder in die neue Fahrradsaison. Die Tourleitung hatte Peter Helmdach übernommen. Joseph Funhoff ermunterte die Teilnehmer unterwegs mit einem Hochprozentigen. Zum Aufwärmen bei Kaffee und Kuchen ging es zur Gaststätte "Im Grünen Winkel".
Ostermontag, 2. April 2018
Bereits im 2. Jahr besuchten unsere Mitglieder das Osterfeuer der Kolpingsfamilie Werne auf dem Hof Hagemann-Lochthofen an der Capeller Straße. Mehr als 100 Personen waren gekommen. Die Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Elisabeth Schwert, begrüßte die Gäste und bedankte sich bei den zahlreichen Helfern für Ihre Mitarbeit. Präses Pater Wolfgang thematisierte das "Feuer" und leitete zur Entzündung des geschichteten Reisighaufens über. Bei gekühlten Getränken, Würstchen vom Grill und Rühreiern klang der Abend aus.
Mittwoch, 21. März 2018
"Wir besingen den Frühling" ist der Titel des vereinseigenen Liederbuches, aus dem gesungen wurde. Ursula Funhoff führte durch den Nachmittag - sie hatte auch das Programm zusammengestellt. - "Winter ade", schallte es aus der Westfälischen Stube oder auch "Im Märzen der Bauer". Mitglieder unserer Vereinscombo unterstützten die eifrigen Sänger instrumental: Hans-Werner Hein (Akkordeon), Hermann Schwenken (Gitarre), Egon Dellwig und Ute Teubener (Mundharmonika). Hans-Werner Hein und Ulla Funhoff steuerten mit kleinen Gedichten und Geschichten zum Gelingen der Veranstaltung bei - einige Teilnehmer ergänzten mit Sprüchen aus ihren Poesiealben. Maria Hein trug eine Geschichte vor - Ute Teubener spielte ein Lied auf der Mundharmonika. Als Fazit kann man sagen: Die Sehnsucht nach dem Frühling wurde geweckt.
Donnerstag, 15. März 2018
Schon zur Tradition geworden ist der "Plattdeutsche Abend" bei Mutter Stuff. Unser Vorsitzender Wilhelm Lülf begrüßte die Gäste im voll besetzten Saal. Fast 120 Personen hatten den Weg zum Nierstenholz gefunden. Darunter auch Gäste aus den Nachbargemeinden Capelle und Herbern. Durch das Programm führte Joseph Funhoff. Aenne Fleischer hatte mit "de jungen Plattdütsken" ein Stück über "Wäen up´n Patt" einstudiert, sehr zur Freude der Besucher. Zu den Mimen gehörten: Nina Böckenbrink, Benedikt Hülsmann, Christian Jücker, Johannes Jücker und Christine Osterkemper (alle "im Alter ergraut"). Plattdeutsche Lieder ergänzten die Vorträge mit musikalischer Begleitung unserer Vereinscombo. Zu den Akteuren gehörten unter Leitung von Gisbert Fleischer am Klavier: Hans-Werner Hein mit Akkordeon, Friedrich Brinkbeumer und Hermann Schwenken mit der Gitarre sowie Egon Dellwig und Ute Teubener mit der Mundharmonika. Helmut Wißmann berichtete über die "Wirtschaft" und begeisterte mit seinem Sologesang. Hermine Schindler erzählte über die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten ihrer "Schüedel". In der Pause wurden typisch westfälische Schnittchen gereicht. Danach hatte die Gruppe "Plattdütsk met us" unter Leitung von Friedrich Brinkbeumer ihren Auftritt und legten "Dat Mönsterschk Abitür G 9" ab. Mitwirkende waren hier: Susanne Angert, Erika Brokamp, Anni Fischer, Friedel Fischer, Angelika Josefski, Manfred Schoppmann, Christa Souilljee und Heinrich Wittemeier. Neben weiteren gemeinsam gesungenen Liedern brillierten Elisabeth Schulte als Überraschungsgast und Hans-Werner Hein mit der Gitarre und dem Lied "Burlala".
Freitag, 9. März 2018
Auch eine Wiederholung kann interessant sein - so wie die bereits im Vorjahr gezeigte Präsentation mit Bildern alter Gaststätten aus unserer Heimatstadt. Wieder waren ca. 80 interessierte "Kneipengänger" gekommen, um dem Vortrag von Joseph Funhoff zu lauschen, der mit einigen Anekdoten aus eigener Kneipenerfahrung zum Gelingen des Abends beitrug. Benno Jäger hatte die Präsentation zusammengestellt und um einige Bilder ergänzt. Wilhelm Lülf als 1. Vorsitzender begrüßte die Teilnehmer im Vereinsheim des Schützenvereins Frohsinn 07 im Hause der Firma Böcker. Die lebhaften Gespräche zeugten von einem hohen Wiedererkennungseffekt. Einige ergänzten den Vortrag - wie auch beabsichtigt - um eigenes Wissen und persönliche Erfahrungen. Der Besuch der Werner Gaststätten wurde unterbrochen durch einen westfälischen Imbiss - Pfefferpotthast.
Donnerstag, 25. Januar 2018
Der Vorstand hatte zur Mitgliederversammlung in die Westfälische Stube im Stadtmuseum eingeladen. Viele Mitglieder waren dieser Einladung gefolgt, so das der Raum gut gefüllt war. Unser 1. Vorsitzende Wilhelm Lülf eröffnete die Versammlung und wir gedachten nach der Begrüßung den im letzten Jahr verstorbenen Mitgliedern. Danach gab er seinen Jahresbericht und damit auch einen Rückblick auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Einige Highlights wurden wieder present. Im Vorgriff auf den Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" wurde ein Thema aufgerufen, das dem Heimatverein besonders am Herzen liegt. Hierbei geht es darum, die Ortseingangsschilder mit dem plattdeutschen Begriff "Wäen an de Lipp" zu ergänzen. Eine Möglichkeit, die die neue Landesregierung geschaffen hat und die in den entsprechenden Gremien unserer Stadt beschlossen werden sollte. Friedrich Brinkbeumer berichtete über den Kring "Plattdütsk met uss" (s. Bericht vom 10. Januar). Eine besondere Erwähnung fand die plattdeutsche Messe in Maria-Frieden, die auch in diesem Jahr wiederholt werden soll. Den Geschäftsbericht verlas unsere Kassiererin Maria Hein - Sybille Kehrberg beantragte als Kassenprüferin (mit Dieter Gase) die Entlastung des Vorstandes. Frau Dr. Döhrer - Leiterin unseres Stadtmuseums - berichtete über die Aktion "Stadtgefährten". Hierbei handelt es sich um ein Projekt des Stadtmuseums mit Fördermittel der Kulturstiftung des Bundes. Es geht also nicht um die Neukonzeption des Stadtmuseums, sondern um eine Ergänzung durch Aktivitäten, die den Bürger aktiv mit einbinden soll. Details s. im Internet unter dem Stichwort "Stadtgefährten". Nach Beendigung des offiziellen Teiles der Mitgliederversammlung referierte Bertholt Ostrop über die Planung und den Bau der Chaussee von Camen nach Werne mit dem Brückenschlag über die Lippe vor 150 Jahren. Hierbei hat er bei seinen Recherchen im Archiv hochinteressante Details zu Tage gefördert. Er verstand es, seine Forschungsergebnisse in Wort und Bild zu präsentieren und hatte dabei die ungeteilte Aufmerksamkeit der Teilnehmer.
Sonntag, 21. Januar 2018
Mit dem Bus fuhren 45 Teilnehmer zur Aufführung des plattdeutschen Theaterstückes "Endlick sind de Wiever weg" nach Lüdinghausen. Im der Aula der Realschule hatte Regisseur Heinz Altenbockum seine Spielschar bestens auf dieses Stück eingestellt. Das Publikum dankte mit lautem Lachen und ganz viel Applaus. Die Laienspieler stammen aus zwei Lüdinghauser Vereinen, dem Plattdeutschen Verein und der Katholischen Landjugend. Auch im kommenden Jahr werden wir wieder einen Bus zum plattdeutschen Theater in Lüdinghausen einsetzen.


Mittwoch, 10. Januar 2018

15 Jaohr met Plattdütsk up´n Patt,
dat is doch würklick wisse wat!
15 Jahre mit Plattdeutsch unterwegs, das ist doch wirlich etwas Besonderes!

Am 29. Januar 2003 trafen sich auf Initiative unseres Heimatvereins 15 Frauen und Männer unter der Leitung von Friedrich Brinkbeumer, um im 14tägigen Turnus die plattdeutsche Sprache sprechend, lesend, singend und spielend zu pflegen - da haben wohl alle nicht zu hoffen gewagt, dass diese verschworene Gemeinschaft über 15 Jahre Bestand haben würde. 

Heute ist es soweit - 300 Treffen in 15 Jahren, um dem Kulturgut Plattdeutsch die "Ehre zu erweisen", sind schon eine besondere Leistung. Keine Veranstaltung ist in dieser Zeit ausgefallen - Friedrich Brinkbeumer war bei allen dabei.

Natürlich kann eine solch lange gemeinsame Wegstrecke nur zurückgelegt werden, wenn der hohe Wert der Sprache erkannt, die Zielsetzung, das Plattdeutsche zu pflegen von allen angestrebt, das Erleben im "Kring" wertgeschätzt und die Harmonie in der Gruppe erlebt werden.



15 Jahre beinhalten sowohl Freude als auch Trauer, denn fünf Gründungsmitglieder sind durch Tod oder schwere Erkrankung nicht mehr dabei. Für alle im Kreis "Plattdütsk met uss" gelten aber weiterhin die Zeilen der Heimatdichterin Toni Schmedding-Elpers:

     Usse olle Moderspraoke hier an ussen Härd
     nao blaiht - un solange äs wi liäwt
     usse Plattdütsk nich vergeiht.

In all den Jahren war der "Kring" zu Gast im "Bunten Haus" der Jugendhilfe Werne am Fürstenhof - der Leitung des Hauses und den Mitarbeitern spricht die Gruppe seinen herzlichen Dank aus.
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