Homepage Heimatverein Werne e.V. - Heimatverein Werne e.V.

Direkt zum Seiteninhalt
AKTUELLES
________________________________________
 
Liebe Heimatfreundinnen
und liebe Heimatfreunde,

Aufgrund der Corona-Lockerungen der Landesregierung und der niedrigen Inzidenzzahlen startet der Heimatverein Werne wieder zu seinen beliebten Fahrradtouren unter dem Motto „Wir erkunden unsere Heimat“. Dazu treffen sich die Mitglieder am  Donnerstag, 22. Juli um 14:00 Uhr auf dem Parkplatz von RWE-lokal an der Goerdelerstraße. Unter Führung von Peter Helmdach geht es auf einen Rundkurs von ca. 25 km mit einer Einkehr bei Kaffee und Kuchen. Die  teilnehmenden Heimatfreunde sollten geimpft, genesen oder getestet sein und einen Schutzhelm tragen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

www.heimatverein-werne.de

Wir freuen uns auf das Wiedersehen und verbleiben
mit freundlichen Heimatgrüßen und wünschen gute Gesundheit


Der Vorstand des Heimatvereins

________________________________________

Die nächsten Termine

Hier finden Sie den Veranstaltungskalender
für das Jahr 2021.
(s. auch unter Veranstaltungen)
_____________________________________
Donnerstag, den 22. Juli ab 14.00 Uhr
Fahrradtour
_______________________________________________
Freitag, den 13. August ab 18.00 Uhr:
Offenes Singen im Innenhof von Schloss Westerwinkel
___________________________________________
Haben Sie Rückfragen zu unseren Veranstaltungen? Wenden Sie sich bitte an Joseph und Ursula Funhoff unter Telefon: 02389 3641 oder unter E-Mail: joseph.funhoff@t-online.de

Jahreszeitliche Ansichten



GESCHICHTE
HEIMATGESCHICHTE
Geschichte der Solequelle (3)
 
 
Nach Aufzeichnungen des damaligen Badearztes Dr. Franz Hövener aus dem Jahre 1879
ergänzt um Anmerkungen aus der Neuauflage von 1985

 
Der größte Teil der Besucher kam in der Absicht, sich rheumatischer Beschwerden zu entledigen. Aber auch Krampfadern, Muskelsteife, Hautkrankheiten, Schwellungen und andere Leiden wurden erfolgreich behandelt. Besonders erfolgreich wurden Krankheiten behandelt, die unter der Bezeichnung Scrophulose bekannt sind. (Das Vincent-Stift wurde für Kinder mit scrophulösen Leiden gegründet.) Bei Dr. Hövener werden viele Krankheitsfälle einzeln beschrieben und der Heilungsverlauf mit Details dargestellt. Werne war auf dem guten Weg zu einem anerkannten Heil- und Kurbad. „Einen sehr guten Namen erwarb sich die Therme auch bei den Kranken, die an Stockungen und Überfüllung der Pfortader litten, einem Plagegeist vieler Herren, die eine sitzende Lebensweise und eine gute Tafel führen.“ „So hatten wir die Freude, Herren, die als Misanthropen hierhergekommen waren, als die liebenswürdigsten munteren Männer abreisen zu sehen.“ Über die Wirkung der Therme bei mangelhaft consolidierten Knochenbrüchen und Narbencontractur liegt eine Beobachtung vor: Ein 24-jähriger Schlosser musste mit Stahlschienen im Schuh und zwei Stöcken den Weg zum Bad machen. „Vier Wochen später ging er bereits mit einem Stock und der Fuß wich nicht mehr nach außen. Seit Monaten benutzt er keinen Stock mehr und steht in einer hiesigen Schmiede den ganzen Tag am Amboss.“
 
Schon bald nahm das Bad einen ungeahnten Aufschwung und ein regelrechter Kurbetrieb mit auswärtigen Gästen entwickelte sich. Seine höchste Blüte erlebte das Thermalbad 1886 – 1896. In dieser Zeit wurde sogar für die auswärtigen Badegäste ein regelmäßiger Pendelverkehr mit Droschken und Landauern zwischen Bahnhof Kamen und Werne eingerichtet.
 
Allerdings schon 1905 endete dann der Traum vom „Bad Werne“, als in Folge der Abteufarbeiten für die Zeche Werne die Quelle an der Münsterstr. versiegte.
 
Ab dem Jahr 1935 konnte die Bevölkerung wieder die Sole genießen, weil die in der Zeche anfallende Sole über eine Leitung ins Freibad geführt wurde.

 


Vier Hefte aus der Schriftenreihe „Stadt, Gesellschaft und Politik in Werne“ des Heimatvereins sind nun als abrufbare PDF-Dateien auf der Homepage.
 
Dabei handelt es sich um folgende Ausgaben:
 
Heft 4: Vom Ende der fürstbischöflichen Zeit bis zur Einführung der revidierten Städteordnung von 1831
 
Heft 6: Werne im Vormärz und in der Revolution von 1848/49
 
Heft 7: Verfassung und Verwaltung von Stadt und Amt Werne im 19. Jahrhundert
 
Heft 8: Die Stadt Werne in der Zeit der Weimarer Republik (1919-1933)

 
Alle vier Hefte wurden von unserem Mitglied
Dr. Franz-Josef Schulte-Althoff verfasst.

An dieser Stelle danken wir Herrn Dr. Schulte-Althoff für diese Möglichkeit ganz herzlich!

Zurück zum Seiteninhalt