Berichte zu den Aktivitäten in 2024 - Heimatverein Werne e.V.

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Berichte zu den Aktivitäten in 2024

Archiv
Dienstag, 28. Mai  -Frühjahrsputz auf der Museumswiese-

Nach den beiden regenreichen Monaten April und Mai waren nicht nur die erwünschten Blumen auf der Museumswiese gut gewachsen und erfreuen momentan alle Bürger, die vorbeikommen; auch die Wildkräuter, die den Bodendecker Waldsteinia am Rand unter der Berberitze-Hecke behindern, haben mächtig zugelegt. Also hat ein Teil der Helfergruppe des Heimatvereins die Initiative ergriffen und die unerwünschten Kräuter beseitigt.
Bei diesen Arbeiten wurde festgestellt, dass sich das Bodenwasser an der Ecke gegenüber dem Eingang zur Dechanei in einer Ablaufrinne sammelt und bei Frühjahrsfrösten erhebliche Schäden an den jungen Wurzeln und Trieben anrichtet. Deshalb ist besonders in diesem Bereich eine Nachpflanzung der Bodendecker nötig. Der Heimatverein wird dafür sorgen.

Fotos: Archiv Stadt Werne bzw. Heimatverein


Montag, 27. Mai  -Betriebsbesichtigung Fa. Hörmann-

Der Heimatverein Werne unternahm eine Besichtigung der Firma Hörmann in der Brede zwischen Werne und Stockum. Die Veranstaltung war mit 25 Teilnehmern/innen mehr als gut besucht. Der Empfang der Gruppe durch den Produktmanager Sascha Olschewski war sehr herzlich und zu Beginn gab eine anschauliche Unternehmenspräsentation Aufschluss über die Aktivitäten des weltweit tätigen Unternehmens. Über 6000 Mitarbeiter in mehr als 40 Ländern (in Werne 250) produzieren und vertreiben die allseits bekannten Produkte Tore, Türen, Zargen und Antriebe. Allein in Deutschland gibt es 17 Produktionsstandorte.
Kaltgetränke, Kaffee, Gebäck und belegte Brötchen sorgten für Stärkung, bevor es zur eigentlichen Besichtigung der verschiedenen Hallen und zu den Produktionsstätten ging. Die vielen Fragen der Besucher/innen zeigten großes Interesse an den Prozessen der Herstellung, die Herr Olschewski kompetent zu beantworten wusste.
Der 1971 in Werne gegründete Produktionsstandort umfasst 27.000 qm Fläche und hat im Jahr 2023 neben Brandschutzverglasungen und Sichtfenstern etwa 300.000 Türzargen produziert. Mit dieser Größe ist die Firma Hörmann in Werne einer der großen Arbeitgeber in der Stadt!
Zu den Veranstaltungsreihen des Heimatvereins Werne gehören u.a. Besichtigungen von ortsansässigen Firmen, um Werne als vielfältigen Wirtschaftsstandort näher kennenzulernen und viel Wissenswertes über die jeweiligen Betriebe mitzunehmen.

Fotos: Archiv Stadt Werne bzw. Heimatverein


Mittwoch, 24. Mai  -Fotoreise durch Alt-Werne-

Die Fotoreise im Mai hat wieder viele Besucher ins Museum gelockt. Von alten Bildern aus Langern wurde diesmal berichtet und erzählt. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Heimatvereins, Frau Barbara Schaewitz, und durch den Leiter des Museums, Herrn Flemming Feß, übernahm Peter Voß die Moderation. Die Gäste und Besucher waren begeistert und genossen die beiden Stunden. Nach der Sommerpause soll die Reise in Stockum fortgesetzt werden.

Fotos: Archiv Stadt Werne bzw. Heimatverein


Samstag, 04. Mai  -Besuch Neulandhof Jücker-

Unter dem Motto: „Wer gackert und wer quiekt denn da“ fand am vergangenen Samstag eine weitere Familienveranstaltung des Heimatvereins Werne statt.
Besucht wurde der Neuland-Hof Jücker in Werne und die Erwartungen der Kinder und Erwachsenen wurden mehr als erfüllt.
Schon zu Beginn des Besuchs brachte das Überziehen der Schutzkleidung für Klein und Groß viel Spaß mit sich. In voller Montur ging es dann zuerst zu einem Hühnermobil, wo jedes Ei, das die Kinder eingesammelten, mit Stolz gezeigt wurde. Die Funktion solch eines Zuhauses für das liebe Federvieh wurde erklärt und sobald das Futterband lief, tummelten sich alle Hühner wieder in ihrem „Wohnzimmer“. Zudem durften die kleinen Gäste die Hühner draußen auf der Wiese selbst füttern  und im Stall junge Küken mit ihren weichen Federn bestaunen.
Und dann geschah etwas, was nicht auf jeder Besichtigung gezeigt werden kann: Erst 5 Tage alte Ferkel wurden von der Muttersau gesäugt, wobei sich bereits wenige Tage nach der Geburt unter den Ferkeln eine Saugordnung einstellt.
Und das Füttern sollte auch weiterhin eine große Rolle spielen. Es wurden Heubüschel  an Holzstöcke gebunden und den Schweinen im Stall zum Fressen angeboten.“ Heu am Stiel“, wohl eine Delikatesse unter der Schweineschar, denn der Appetit war groß und die begeisterten kleinen und großen „Futtergeber“ hatten Mühe, den Stock fest in den Händen zu halten.
Viele Fragen über den Neuland-Betrieb beantwortete die Familie Jücker und gab durch ihre fundierten Kenntnisse viel Wissenswertes weiter.
Im Ergebnis war sich alle einig, dass es ein gelungener Vormittag war und  beim gemeinsamen Mittagessen mit Neuland-Grillwürstchen in einem frischen Brötchen und einer großen Auswahl an Getränken klang die Veranstaltung in gemütlicher Atmosphäre aus.
Der Heimatverein Werne bedankt sich bei der Familie Jücker, die tief in das Geschehen des Hofalltags blicken ließ und den Familien die Möglichkeit bot, die erlebnisreiche Zeit aktiv mitzugestalten.


Fotos: Archiv Stadt Werne bzw. Heimatverein


Donnerstag, 02. Mai  -Radtour zum Schloss Nordkirchen-

Die zweite Radtour des Heimatvereins führte zum Schloss Nordkirchen. Dort wurden die Radler von weiteren Mitgliedern und der Vorsitzenden, Frau Barbara Schaewitz, empfangen. Zur Schlossführung ging es zuerst in die Schlosskapelle und anschließend durch die historischen Räume. Die Leitung der Führung lag in den Händen von Herrn Rainer Bornemann, der die besonderen Beziehungen der verschiedenen Schlossherren zu Werne besonders hervorhob. Die 30 Teilnehmer bedankten sich hinterher besonders herzlich. Dann führte Peter Helmdach die Radler wieder sicher nach Werne.

Fotos: Archiv Stadt Werne bzw. Heimatverein


Mittwoch, 24. April  -Fotoreise durch Alt-Werne-

Die Fotoreise durch Alt-Werne war auch im April 2024 wieder eine gefragte Veranstaltung. Evenkamp in seiner ganzen Größe wurde vorgestellt. Peter Voss führte kurzweilig durch den Abend mit vielen Fotos von Alt-Werne. Die Hornmühle war das westlichste Haus von Evenkamp und auch die Wienbredeschule gehörte dazu. An der Gedembergmühle und der Mündung des Weihbaches in die Lippe gab es einen See, auf dem auch etwas gesegelt werden konnte. Bei der Firma Krietemeier haben die Jugendlichen gerne mal über die Mauer gegriffen, wenn die vollen Bierkisten nach genug aufgestapelt waren. Die Entstehung der Baugebiete Ostring/Brevingstraße, Wiehagen und Dornberg wurden ebenso beleuchtet wie das verschwundene „Negerdorf“ und die Schlichthäuser am Ende der Bracht.
Die Wiehagen- und die Weihbachschule im ersten Zustand war für viele ein Rätsel, die Schnapsbrennerei Rother kannte fast jeder.

Fotos: Archiv Stadt Werne bzw. Heimatverein


Mittwoch, 27. März  -Fotoreise durch Alt-Werne-

Diesmal führte die Fotoreise die Besucher in der Westfälischen Stube des Museums in den Bereich der Zechensiedlung des Ortsteils Evenkamp. Peter Voss, seit vielen Jahren Chronist dieses Ortsteils und vielen Mitbürgern durch seine Bücher über Evenkamp und Werne bekannt, führte die interessierten Zuhöhrer durch den Abend. Bei einem Bild der Zechenbahn kam er ins Erzählen über die eigene Kindheit. Das Gelände zwischen Lippestraße, Klöcknerstr. und der Hüsingstr. war mit seinen Kohlehalden, Brachflächen und Resten der Baracken ein idealer Spielplatz für die Kinder und Heranwachsenden, auch wenn die Mütter abends über die verdreckten Kinder die Hände über dem Kopf zusammenschlugen. Peter kannte den einen oder anderen Lokführer der Zeche, und so konnte er manchmal auf die Lok steigen und mitfahren. Nach Osten über Stockum bis Ermelinghof oder nach Süden bis Bönen. Das schönste bei einer solchen „Reise“: die Glocke betätigen und vor der Querung einer Straße die laute Pfeife ziehen. Für heutige Kinder ein unmögliches Erlebnis! Nach Schließung der Zeche in Werne wurden die verbliebenen Bergleute verlegt und hatte vom einen auf den anderen Tag eine neue Arbeitstätte. Weil dort die Heizung in der Kaue noch nicht fertig war und kein warmes Wasser zur Verfügung stand, wurde kurzerhand eine Dampflok zur Heizung für die Kaue umfunktioniert. Ähnliches erzählte Kalla Marckhof über die Wasserballer in Kamen. Weil das Wasser im Frühjahr noch zu kalt war, wurde von der Zeche eine Dampflok zur Verfügung gestellt, um das Beckenwasser aufzuwärmen! Gisbert Bensch erzählte, dass Anfang der 1980er Jahre bei Bauarbeiten der Firma Gelsenwasser an der Lippestraße die Arbeiter in der Straße einen Einbruch erlebten und plötzlich in einem Tunnel unter der Straße waren. Bei den Nachforschungen stellte sich schnell heraus, dass der Tunnel aus der Kriegszeit stammte, als Zwangsarbeiter auf der Zeche beschäftigt wurden. Da zwischen dem Zwangsarbeiterlager und der Zeche die Lippestr. verlief, aber die Zwangsarbeiter nicht den öffentlichen Verkehrsraum benutzen durften, war ein Tunnel zwischen Zechen und Barackenlager unter der Lippestr. gebaut worden. Der war in Vergessenheit geraten und bei den Arbeiten von Gelsenwasser wieder entdeckt worden.
Das Evenkämper Schwimmbad an der Schlagt, das Lippestadion und der Fischerhof mit der „Blauen Lagune“ und der „Deele“ ließen ebenfalls viele Erinnerungen aufleben.

Fotos:Archiv Stadt Werne bzw. Heimatverein


Montag, 25. März  -Mitgliederversammlung-

Schon im Vorfeld war das Interesse der Mitglieder so groß, dass schnell klar war, die Westf. Stube im Museum reicht nicht aus. Tatsächlich waren 49 Mitglieder ins Kolpinghaus gekommen, um sich von der Vorsitzenden, Frau Barbara Schaewitz, durch die Tagesordnung führen zu lassen. In einem heiteren Vortrag ließ die Vorsitzende die Aktivitäten des letzten Jahres noch einmal Revue passieren. Da es beim Kassenbericht und bei der Kassenprüfung keine Beanstandung gab, wurde der Vorstand auf Antrag von Kassenprüfer Dieter Gase einstimmig entlastet. Weil keine Wahlen anstanden, konnte zügig zum Ausblick auf das laufende und kommende Jahr eingegangen werden. Für das 25-jährige Jubiläum „Schnadestein in der Schwanne“ ist eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Heimatverein Nordkirchen geplant. Am Samstag, den 22. Juni, treffen sich die Heimatfreunde um 15:00 Uhr am Schnadestein, um das Jubiläum gebührend zu feiern. Spontan meldeten sich eine ganze Reihe von Leuten, um Kuchen für den Tag zu backen und bei den Vorbereitungen zu helfen. Auch die Eröffnung der Radler-Saison und der nächste Familientag auf dem Biohof Jücker fanden sofort viel Interesse. Zum Abschluss gab es einen ersten Ausblick auf das Jahr 2025.
Fotos: Heimatverein


Mittwoch, 20. März  -Frühlingssingen mit der Combo-

Passend zum Frühlingsanfang hatte der Heimatverein zum Singen in die Westfälische Stube geladen. Alle Gesangsbegeisterten waren gekommen und die Stube war voll besetzt. Unter der Leitung von Aenne Fleischer wurden altbekannte Frühlingslieder gesungen. Die Combo des Heimatvereins mit Klavier, zwei Gitarren und zwei Mundharmonikas stellte unter der Leitung von Gisbert Fleischer die musikalische Begleitung sicher. Dazu wurden Gedichte in der Bandbreite von Goethe bis Heinz Erhard zur Freude und zum Schmunzeln aller vorgetragen. Abgerundet wurde der Nachmittag mit Schlagerevergreens, die jeder mitsingen konnte. Die Stimmung unter den Gästen war großartig und alle hoffen nunmehr auf eine schöne vorsommerliche Zeit.

Fotos: Heimatverein

Donnerstag, 07. März  -Radlertreffen-

Die Mitglieder der Radlergruppe des Heimatvereins Werne trafen sich am Donnerstag (07.03.) zu einem Stelldichein in der Westfälischen Stube des Museums. Bei Kaffee und Kuchen ließen die Anwesenden die im letzten Jahr durchgeführten Fahrradtouren noch einmal Revue passieren. Die Stimmung war prächtig und es wurde viel gelacht. Peter Helmdach, Leiter der Radlergruppe, leitete den Rückblick und gab schon einmal Ausblicke auf das Programm der neuen Saison.
Die nachmittäglichen Fahrradtouren des Heimatvereins Werne finden in den Monaten April bis Oktober jeweils am ersten Donnerstag unter dem Motto „Wir erkunden unsere Heimat“ statt, bei denen es immer wieder neue Schleichwege und Winkel zu entdecken gibt. Die Streckenlänge variiert zwischen 20-30 km. Eine Einkehr ist in der Regel immer vorgesehen. Die diesjährige Saison beginnt am Donnerstag, 04. April 2024. Start ist um 14:00 Uhr am Parkplatz von RWE an der Goerdelerstraße. Dann geht es unter Führung von Peter Helmdach auf einen Rundkurs von etwa 25 km, der durch eine Einkehr für Kaffee und Kuchen unterbrochen wird.

Foto: Heimatverein

Freitag, 15. März  -Werne putzt sich raus-

Die Helfergruppe des Heimatvereins hat am Freitag im Rahmen der Aktion " Werne putzt sich raus" den Museumsgarten und die Beetanlagen um das Museum gesäubert. Der Bauhof hat die notwendigen Gartengeräte geliefert, so dass bei frühlingshaften Temperaturen die Arbeit reibungslos verrichtet werden konnte. Das Museum bedankt sich und die Helfer des Verkehrsvereins durften sich im Anschluss an den Arbeitseinsatz darüber freuen, den Osterbrunnen in einer gepflegten Gartenanlage aufstellen zu können.

Foto: Heimatverein

Mittwoch, 28. Februar  -Fotoreise durch Alt-Werne-

Bei der Ferbruar-Fotoreise durch Alt-Werne standen insbesondere der alte Hof Schulze Becking an der Stockumerstr. und die Kamenerstr. im Blickpunkt. An die große Stadtprozession mit dem Altar an der Hofkapelle und die Autohäuser Brümmer und Werkmeister mit ihren Anfängen an der Kamenerstr. wurde erinnert. Autos aus der Vor- und Nachkriegszeit und Kaffeebohnenfritze lieferten Geschichten. Auch das Unfallauto des legendären Carl Brauckhoff erzeugte Gesprächsstoff. Beim Fotoabend Ende März geht es in die Zechensiedlung im Evenkamp.

Fotos: Archiv Stadt Werne

Dienstag, 06. Februar  -Besichtigung des Anne-Frank-Gymnasiums-

Am Dienstag besuchten 18 Mitglieder des Heimatvereins das Anne-Frank-Gymnasium. Der stellvertretende Schulleiter, Herr Torsten Kluger, empfing die Gäste und präsentierte seine Schule mit großer Leidenschaft.
Nach der Besichtigung waren sich alle einig: "Schule ist heute anders".

Die Besucher waren begeistert von den vielen verschiedenen Unterrichtsformaten. Ob Creativ Space, Robotik-Räume, MINT-Werkstatt oder Tonstudio, so macht Schule richtig Spaß. Da ist es nur folgerichtig, dass das AFG digitale Modellschule im Regierungsbezirk Arnsberg ist.
Zum Abschluss bedankte sich die Vorsitzende des Heimatvereins, Frau Barbara Schaewitz, bei Herrn Kluger für die detaillierte Führung und die tiefen Einblicke in moderne Lernwelt des Anne-Frank-Gymnasiums.

Foto: Heimatverein
Mittwoch, 31. Januar -Fotoreise durch Alt-Werne-

Wieder war die Westfälische Stube bis auf den letzten Platz gefüllt und die Vorsitzende des Heimatvereins, Frau Barbara Schaewitz, begrüßte eine Reihe neue Gesichter und Interessenten. Herr Feß, Museumsleiter, führte in gewohnter Weise durch den Abend und Herr Martin Kriesten vom Heimatverein notierte alle neuen Erkenntnisse sofort auf dem Laptop. Einige Aussagen konnten sofort per Street View am Handy bestätigt werden, manchmal waren die Meinungen widersprüchlich und nicht gesichert. Aber für die Stimmung und die anregenden Gespräche war das nur förderlich. Die nächste Fotoreise findet am Mittwoch, den 28. Februar statt.
Fotos: Heimatverein
Mittwoch, 17. Januar -Wirtschaftsentwicklung Werne-

Die Westfälische Stube im Museum war gut besucht, als der Wirtschaftsförderer der Stadt Werne, Matthias Stiller, für den Heimatverein einen Vortrag mit anschließender Diskussion hielt. Die wirtschaftliche Entwicklung im Rückblick machte klar, dass die Steuereinnahmen der Stadt zwar im Landesdurchschnitt liegen, aber wegen zusätzlicher Ausgaben nicht mehr zur Deckung reichen. Insbesondere die Ausgaben für Flüchtlinge und Kitas, die nicht mehr wie früher, vollständig vom Bund oder dem Land erstattet werden, und auch steigende Abgaben an den Kreis Unna sind dafür besonders verantwortlich. Da die Stadt wegen des Bürgerentscheids kaum noch Gewerbeflächen anbieten kann, lässt sich die vorhandene örtliche Nachfrage nur unzureichend befriedigen und die Nachfrage überörtlicher Firmen lässt sehr stark nach. Hier ist auf absehbare Zeit auch keine Besserung zu erwarten. Ein weiterer Schwerpunkt war die Attraktivität der Innenstadt und die Leerstände in der City. Dazu gab es eine lebhafte Diskussion und viele Nachfragen. Wie kann der Stadtbummel für Jung und Alt interessanter gestaltet werden, damit auch abseits von Events mehr Leben in der Stadt ist? Arbeitsplätze, Wohnflächen, Ärztehaus, Dienstleistungsangebot und Freizeitmöglichkeiten waren hier immer wieder gefragt und vorgeschlagen. Dass in diesem Feld die Stadt mit ihrem Team der Wirtschaftsförderung viel unterwegs ist und eine Menge unternimmt, machte Herr Stiller den sehr interessierten Besuchern klar. Es wurde aber auch deutlich, dass der Onlinehandel dauerhafte Veränderungen hervorgerufen hat und viel Eigeninitiative und Kreativität erforderlich werden, um wieder ein besonders anziehender Ort zu werden. Nach knapp 2 Stunden dankte die Vorsitzende des Heimatvereins, Frau Barbara Schaewitz, Herrn Stiller für die vielen Informationen und den Teilnehmern für die lebhafte Diskussion und interessierte Beteiligung.
Fotos: Heimatverein
Sonntag, 07. Januar -Familiennachmittag "Rolle Vorwärts"-

Am vergangenen Sonntag hatte der Heimatverein Werne erstmalig zu einem Familiennachmittag in das Stadtmuseum Werne eingeladen. Die Westfälische Stube war mit bunten Glücksbringern dekoriert und der Duft der frisch gebackenen Eiserkuchen weckte bei den mehr als 50 Gästen einmal mehr die Vorfreude auf gemütliche und unterhaltsame Stunden. Und vor allem die 22 Kinder sollten nicht enttäuscht werden: Das Motto der Veranstaltung „Rolle vorwärts“ machte seinem Namen alle Ehre. Das „Team Heimatverein“ formte die Kuchen in Dauerschleife zu knusprigen Rollen. Bei Kaffee und Kaltgetränken, entwickelte sich ein lebendiges Miteinander unter Kindern, Eltern, Großeltern und weiteren Gästen.  Zudem bot sich die Gelegenheit, in den Ausstellungsräumen des Museums Wissenswertes über die Geschichte der Stadt Werne zu erfahren, was ausgiebig genutzt wurde.
Aber hiermit nicht genug: Martina Kober nahm die Kinder mit auf eine Reise in fantasievolle Erzählwelten und ließ die Kinder bei Kerzenschein und gebastelten Schneeflocken an den Fenstern von winterlichen Landschaften träumen.  Johannes Schaewitz begeisterte Kinder und Erwachsene mit zauberhaften Überraschungen und sorgte beim Publikum für magische Momente. Zum guten Schluss durfte jedes Kind mit einer roten Clownsnase nach Hause gehen.
Es war eng, gemütlich, informativ, genießerisch, unterhaltsam, magisch, träumerisch, fröhlich…
Ein abwechslungsreicher Nachmittag zum neuen Jahr.
Fotos: Heimatverein
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