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Berichte zu den Aktivitäten in 2026 - Heimatverein Werne e.V.

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Berichte zu den Aktivitäten in 2026

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Donnerstag 26. März  -Mitgliederversammlung-

Mit einer harmonischen Mitgliederversammlung hat sich der Heimatverein Werne auf Ostern eingestimmt. Bei dem Jahresbericht der ersten Vorsitzenden, Frau Barbara Schaewitz gab es mehrfach spontanen Applaus, als sie in ihrer Rede die Organisation und den Ablauf des Jubiläums kommentierte. Bei den Leistungen der engagierten Mitglieder der Helfergruppe, der Radler, der Musiker und der Fotogruppe spendeten die Anwesenden Beifall. Die Kassenführung von Frau Angelika Josefski war vorbildlich wie die Kassenprüfer Heinrich Wittemeier und Ute Helmdach hervorhoben. Eine konsequente Folge war die einstimmige Entlastung des gesamten Vorstandes. Auch bei den Wahlen verlief alles einstimmig. Frau Barbara Schaewitz wurde als erste Vorsitzende wiedergewählt, Frau Ingrid Drewermann wurde neue Schriftführerin und Doris Beische wurde wieder Beisitzerin. Das Programm für das zweite Halbjahr wurde freudig zur Kenntnis genommen und Einzelheiten zum Westfalentag am 20. Juni im Maxipark in Hamm rundeten die gesamten Informationen ab. Zum Schluss der Veranstaltung wünschte Frau Schaewitz allen ein schönes und friedliches Osterfest.

Foto: Heimatverein


Mittwoch, 25. März  -Fotoreise in Wernes Vergangenheit-

Die monatliche Fotoreise in der Westfälischen Stube des Museums erfreute wieder viele Gäste. Die Vorsitzende des Heimatvereins, Frau Barbara Schaewitz, freute sich, den vielfach geäußerten Wunsch erfüllen zu können, wieder alte Fotos aus dem innersten Stadtkern zu zeigen. Die Anwesenden wurden nicht enttäuscht und staunten über Bilder, auf denen der Turm der Christophorus-Kirche nur aus einer kleinen Glockenhaube bestand. Die Germania stand noch auf dem Markt und auf einem ganz alten Foto war das Kaufhaus Kroes noch nicht vorhanden. Als bei einem Bild die Straßenbahn auf dem Markt zu sehen war, wurde berichtet, dass die Bahn in der Kurve vom Neutor auf die Marktstraße gerne umstürzte und in das Schaufenster des Kaufhauses Homann fiel. 28 mal musste für eine neue Scheibe gesorgt werden. Die alten reich verzierten Fassanden der Häuser Schlunz und Reckers an der Steinstraße wussten zu gefallen und standen im krassen Gegensatz zum halb verfallenen Hof Schlüter an der Domhofgasse. Eingestreute Farbfotos aus den 1980er Jahren verdeutlichten den starken Wandel der Stadt. Am Mittwoch, den 29. April wird die Reise weitergehen. Nach dem Abschluss der Steinstraße erfolgt die Fortsetzung auf dem Kirchhof und in der Bonenstraße.

Foto: Heimatverein


Donnerstag, 19. März  -Rückschau der Fahrradtouren 2025-

Ute und Peter Helmdach hatten die Radler des Heimatvereins in die Westf. Stube des Museums geladen. Und es kamen 20 Tourenfreunde und -freundinnen. So machte der Rückblick auf die Saison 2025 allen richtig Spaß und es wurde viel geklönt. Für die jetzt startende Saison 2026 gab Peter Helmdach erste Ausblicke. Gestartet wird am 2. April mit einer Rundfahrt um Werne. Treffpunkt ist wie gewohnt um 14:00 Uhr auf dem Parkplatz RWE an der Goerdelerstraße. Die Einkehr steht auch schon fest; das neue Café Malzers wird ausprobiert. Interessenten und Freunde sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Fotos: Heimatverein

Foto: Heimatverein


Mittwoch, 18. März - Frühlingssingen -

Zum Beginn des Frühlings versammelte sich eine Gruppe sangesfroher Musiker des Heimatvereins in der Westfälischen Stube des Museums. Für den verstorbenen Gisbert Fleischer übernahm Hans Werner Hein die Leitung der Combo und führte die 21 Teilnehmer musikalisch durch den Nachmittag. Zur weiteren Erbauung und Begrüßung der neuen Jahreszeit wurden in loser Folge auch Gedichte und Geschichten vorgetragen. Die Sonne unterstrich den Nachmittag und so freuten sich alle bei dem Wiedersehen und dem Ausblick auf viele weitere gemeinsame Erlebnisse in der nächsten Zeit.

Foto: Heimatverein


Nachruf Gisbert Fischer

Der Heimatverein Werne trauert um sein Ehrenmitglied Gisbert Fleischer, der am 10. März 2026 im Alter von fast 95 Jahren verstorben ist.

Als vor mehr als 20 Jahren im Heimatverein Werne der Wunsch entstand eine Instrumentalgruppe zu gründen, stellte Gisbert Fleischer mit Unterstützung seiner Ehefrau Aenne einen Kreis aus begeisterten Musikerinnen und Musikern zusammen. Die „Vereinscombo“ unter Leitung von Gisbert Fleischer war geboren, festigte sich und wurde Bestandteil des Vereins.
Gisbert Fleischer war von nun an „tonangebend“ und mit seinen Freundinnen und Freunden bereicherte er mit seinem routinierten Können zahlreiche Veranstaltungen und trug zum lebendigen Miteinander sowie zur Geselligkeit unnachahmlich bei. Und das Mitsingen machte einmal mehr Spaß.
Mit großer Freude nahm er an den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Vereins im Juli 2025 teil und setzte mit seiner Gitarre, gemeinsam mit seinem Freund Hans Werner Hein am Akkordeon, das gewisse „ i-Tüpfelchen“ auf den gesanglichen Auftritt des Arbeitskreises „Plattdütsk Met Uss“.
Zudem begleitete er auf dem Klavier über viele Jahre das monatlich stattfindende gemeinsame Singen in der Wohn- und Pflegeeinrichtung St. Katharina. Ein letztes Mal am  06. März 2026.
Bis kurz vor seinem Tod war Gisbert Fleischer „musikverliebt“ und mit seinem einzigartigen Wesen, mit seiner Liebenswürdigkeit und Aufgeschlossenheit den Menschen gegenüber, wird er dem Heimatverein Werne und sicherlich vielen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Werne unvergesslich bleiben.
Auch wenn er sich krankheitsbedingt mit Worten nicht mehr ausdrücken konnte, so verstand ihn sein Umfeld durch seine unverwechselbare Mimik und besonders durch seine Art in die Welt der Musik einzutauchen. Wir werden Gisbert mit großer Wertschätzung in liebevoller Erinnerung behalten und wünschen seiner Ehefrau Aenne mit Familie für die Zeit der Trauer viel Kraft.

Foto: Familie Fleischer


Mittwoch, 25. Februar  -Fotoreise in Wernes Vergangenheit-

Gelegentlich verlässt der Heimatverein Werne im Rahmen seiner Fotoreisen auch das Werner Stadtgebiet und wirft einen historischen Blick in die Nachbarschaft. Dieses Mal ging die virtuelle Reise nach Rünthe.
Manuel Izdebski, gebürtiger Rünther und Geschichtsexperte für die Nachbargemeinde, führte in kurzweiliger Form durch den Abend.
Zunächst zeigten einige Bilder aus seiner Sammlung das dörfliche und kaum bewohnte Rünthe bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Doch mit der Gründung der Zeche Werne und dem Wohnbedarf für die angeworbenen Bergleute änderte sich das Bild schlagartig. Binnen weniger Jahre entstanden die Alte Kolonie am Ostenhellweg, dann Rünthe-Süd und zuletzt die Siedlung Rünthe-West am Westenhellweg.
Zu den Wohnhäusern gesellten sich bald Einkaufsmöglichkeiten, Gaststätten, Postamt und Sportanlagen, sowie die einer Straßenbahn ähnelnden Kleinbahn. Diese sorgte für den Transport zur Zeche Werne und weiter bis zum Werner Markt. Als der Schacht 3 im November 1915 seinen Betrieb aufnahm, konnten die Rünther Kumpels dann sozusagen auch direkt „vor der Haustür“ einfahren. Aus dem verschlafenen Dorf war eine moderne Industriegemeinde geworden.
All das wurde natürlich zunächst von den doch sehr konservativen und katholischen Werner Bürgern mit Argwohn beobachtet. Waren die Neubürger in Rünthe, wie auch in der Zechenkolonie Evenkamp, häufig evangelisch und politisch doch eher im linken Spektrum angesiedelt.
Über die Jahre sind Rünthe und Werne sich dann doch nähergekommen und in gewisser Weise auch zusammengewachsen. Die Kumpels arbeiteten gemeinsam auf der Zeche und kannte sich dadurch, Sim-Jü wurde zusammen gefeiert oder man traf sich freitags auf dem Werner Wochenmarkt. Heute bestehen auch viele familiäre Bindungen über die Lippe hinweg.
Es gab auch beiderseitig einige ernsthafte Versuche Rünthe nach Werne einzugemeinden. Aus verschiedenen, meist politischen Gründen und trennenden Verwaltungsgrenzen ist aber nichts daraus geworden.
Die nächste Fotoreise mit Bildern aus Alt-Werne findet am Mittwoch, 25. März um 18:00 Uhr im Werner Stadtmuseum statt. Weil zum Start der Fotoreisen viele der heutigen Interessierten noch nicht dabei waren, wurde im Laufe der Jahre, und in letzter Zeit immer stärker, der Ruf nach einem Blick in die Anfänge mit den alten Ansichten des Stadtkerns immer lauter. Dem folgt nun der Heimatverein und bietet für den weiteren Verlauf des Jahres Ansichten aus dem Zentrum von Alt-Werne: Markt, Steinstraße, Bonenstraße, Klosterstraße, Ost-, Süd-, Westmauer, u.s.w. Inzwischen werden manchmal auch Fotos aus 1920, 1970 und 2010 miteinander verglichen.

Foto: Heimatverein


Mittwoch, 28. Januar  -Fotoreise in Wernes Vergangenheit-

Die Fotoreise durch Alt-Werne ist mit einer vollbesetzten Westfälischen Stube ins neue Jahr gestartet. Es gab noch einmal eine Rückschau auf die Stadtkernsanierung in den 1970er Jahren. Zuerst die Bonenstraße, die einen Kreisverkehr bekam. Dafür musste das Hotel Overmann und das Petit Verne weichen. Auch die Verlängerung des Bült bis zum Kreisverkehr war eine große Baustelle. Bei einer Luftaufnahme und dem Anblick des Hinterhauses von Tapeten Hoppe erinnerte sich ein Teilnehmer, dass Opa Hoppe dort eine kleine Lackfabrikation betrieb und dort „Hoppla“-Lacke produzierte. Um den „Hühnerhof“ herum hat sich fast alles im Schlotviertel verändert und das Haus „Kakesbeck“ rief besondere Erinnerungen hervor. Beim Blick über den Spielplatz am Moormann-Teich erinnerte Kalla Markhoff, dass sie als Kinder in dem Teich baden konnten. Umziehen in der Scheune von Bauer Budde und dann durch das Gartentörchen ab in den Teich. Flog beim Spielen der Fußball in den Garten von „Hähnchen“ Overmann, gab Herr Overmann den Ball nicht wieder frei. Dann musste vorne an der Haustür geklingelt werden und der Hausherr wurde abgelenkt. In der Zwischenzeit gelang es den Kameraden, in den Garten zu steigen und den Ball zurückzuholen. Manchmal „bedankten“ sich die Jungen mit einem Eimer Jauche.
Über den Roggenmarkt ging es weiter zur Burgstraße mit der alten Gaststätte Zinke und dem glorreichen Viktoriasaal. Dort hatte die Firma Weber Leichtmetallbau ihre Anfänge. Zum Schluss gab es einen freien Blick von der Burgstraße bis zur Steinstraße mit dem heutigen Schwanenplatz.
Die Veränderungen wurden zwischendurch mit aktuellen Ansichten besonders auffällig. Die Teilnehmer freuen sich schon auf die Reisefortsetzung im Februar.

Foto: Heimatverein


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